IM HERZEN VON SWIZA
Gründung von SWIZA
1904
1904 gründete Louis Schwab nach mehreren beruflichen Stationen in der regionalen Industrie seine eigene Manufaktur in Moutier, spezialisiert auf Stanztechnik und die Herstellung von Komponenten für die Uhrenindustrie. Dieser erste Standort markierte den Beginn der industriellen Entwicklung von SWIZA und legte den Grundstein für das Know-how, dass das Unternehmen nachhaltig prägen sollte.
LEVTOI Wecker
1918
Louis Schwab konzentrierte sich auf die Entwicklung einer eigenen Kollektion von Weckern mit hauseigenen Manufakturwerken unter der Marke LEVTOI. Zwischen 1918 und 1935 wurde die Kollektion kontinuierlich erweitert und zeugte bereits von jener kreativen Originalität, die später zum kommerziellen Erfolg der Manufaktur unter dem Namen SWIZA beitragen sollte.
Etablierung der Marke SWIZA
1935
1935 registrierten die Erben von Louis Schwab nach dessen Tod SWIZA offiziell als Markennamen des Unternehmens. SWIZA, das bereits zuvor für einzelne Kollektionen verwendet wurde, ersetzte LEVTOI und wurde zur Identität, unter der sich das Unternehmen weiterentwickelte.
Neuorganisation des Unternehmens
1937
1937 wurde das Familienunternehmen in die Aktiengesellschaft Louis Schwab S.A. umgewandelt, an der die fünfzehn Erben des Gründers beteiligt waren. Dieser Schritt markierte eine neue Unternehmensstruktur zur Unterstützung des weiteren Wachstums.
Einführung des 8-Tage-Kalibers
1959
1959 festigte Louis Schwab S.A. sein uhrmacherisches Know-how als integrierte Manufaktur, die eigene Werke, Zifferblätter und fertige Produkte herstellte. Die Einführung des mechanischen 8-Tage-Kalibers stellte eine bedeutende Innovation dar und bot eine deutlich längere Gangreserve als herkömmliche Wecker mit nur einem Tag Laufzeit.
Umzug nach Delémont
1965
Im Zuge ihrer industriellen Entwicklung verlagerte die Manufaktur ihre historischen Produktionsstätten schrittweise von Moutier nach Delémont. Der neue Standort unterstützte die Modernisierung der Produktionsmittel sowie die Wachstumsambitionen des Unternehmens.
Internationale Expansion
1960er Jahre
Während der wirtschaftlichen Hochphase der Nachkriegszeit beschleunigte SWIZA unter der Leitung von Pierre Schwab seine internationale Entwicklung und baute seine Präsenz schrittweise auf allen fünf Kontinenten aus.
Internationale Anerkennung
1972
1972 erhielt SWIZA den European Award Gold Mercury als Auszeichnung für ihre industrielle Entwicklung und ihre internationale wirtschaftliche Ausstrahlung.
Die Wende zum Quarz
1976
1976 übernahm Pierre Schwab Jr. die Geschäftsleitung des Unternehmens. Als Reaktion auf die Marktveränderungen und neue Technologien integrierte SWIZA schrittweise Quarzwerke in ihre Kollektionen – ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens.
Integration von Matthew Norman
1991
1991 übernahm SWIZA die Aktivitäten von Matthew Norman, einer Schweizer Manufaktur, die für luxuriöse mechanische Tischuhren bekannt ist. Diese Akquisition erweiterte das Markenportfolio und stärkte die uhrmacherische Kompetenz der Gruppe.
Eigentümerwechsel
2006
2006 verkaufte die Familie Schwab SWIZA an die Bedonia Holding. Pierre Schwab Jr. blieb während einer dreijährigen Übergangsphase Präsident und Generaldirektor des Unternehmens.
Übernahme von L'Epée 1839
2008
Zur Stärkung ihrer uhrmacherischen Kompetenz übernahm SWIZA die Marke L’Épée 1839, die insbesondere für ihre hochwertigen mechanischen Offiziersuhren bekannt ist. Mit dieser Akquisition festigte SWIZA ihre Position als führender Anbieter hochwertiger mechanischer Tischuhren.
Neue Unternehmsführung
2009
2009 begann für SWIZA S.A. mit dem Ausscheiden von Pierre Schwab Jr. nach Ablauf seines Mandats ein neues Kapitel in der Unternehmensführung. Das Unternehmen wurde von der Merse S.A. in Biel übernommen, die eine neue Geschäftsleitung einsetzte, um die weitere Entwicklung zu begleiten.
Diversifikation in Schweizer Taschenmesser
2013
2013 diversifizierte sich SWIZA mit dem Einstieg in den Markt für Schweizer Taschenmesser und stützte sich dabei auf das Know-how ehemaliger Wenger-Mitarbeitender nach der Übernahme der Marke durch Victorinox.
Red dot Award
2016
Das Schweizer Taschenmesser von SWIZA wurde für sein Design ausgezeichnet, das mit traditionellen Konventionen brach. Entwickelt in Zusammenarbeit mit Estragon Design, vereint es avantgardistische Ästhetik mit praktischer Funktionalität und wurde mit dem renommierten Red Dot Award „Best of the Best“ für seine herausragende Designqualität und Innovationskraft ausgezeichnet.
120 Jahre Marke SWIZA
2024
Zum 120-jährigen Jubiläum präsentiert SWIZA die Kollektionen LEGACIES und URBEX. Diese beiden Premium-Linien von Schweizer Taschenmessern würdigen das uhrmacherische Erbe und das handwerkliche Know-how der Marke durch außergewöhnliche Materialien und hochwertige Veredelungen.
Ein neues Kapitel für SWIZA
2024
Im Juni 2024 wechselten die Uhrenmarken SWIZA, L’Épée 1839 und Matthew Norman zur LVMH-Gruppe. Die Schweizer Taschenmesser von SWIZA werden hingegen innerhalb der MERSE-Gruppe weiterentwickelt.
Eine neue Art, SWIZA zu entdecken
2025
Im Jahr 2025 ging SWIZA eine Partnerschaft mit Initium Swiss ein, um sein Know-how im Rahmen eines interaktiven Schweizer-Taschenmesser-Workshops erlebbar zu machen. Dabei können die Teilnehmenden ihr eigenes Taschenmesser montieren und gleichzeitig die verschiedenen Schritte seiner Herstellung kennenlernen.
HERGESTELLT IN JURA
Unsere Produkte werden in der Schweiz von Expertinnen und Experten hergestellt. Wir legen Wertauf Nachhaltigkeit und Präzision, um unseren Kundinnen und Kunden Produkte zu bieten, die in Sachen Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit nichts zu wünschen übrig lassen. Die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden sowie unserer Stakeholder hat für uns oberste Priorität und steht im Mittelpunkt unseres gesamten Handelns. Wir streben nach kontinuierlicher Verbesserung und Innovation.